Homer

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Karneval

Entstehung und Entwicklung

Aus kleinen Anfängen hat sich im „Kaiserreich“ Homer eine Narretei entwickelt, die sich über die Grenzen hinaus sehen lassen kann. Ein Novum ist zwar seit Jahr und Tag: Der Homeraner Karnevals-Verein (HKV) hat kein eigenes Prinzenpaar. Die Jecken sind trotzdem nicht minder außer Rand und Band.
Mit Walter Schulten und Ewald Schlüß, Vorstandsmitglieder im Schützenverein, fing alles an. Die beiden planten 1967 erstmals einen karnevalistischen Abend im Haus Hambrock, der noch ohne jegliches Programm war. Die Homeraner nahmen die Einladung dankend an und ein Jahr später ging die Post ab: Walter Schulten, der spätere „Kaiser von Homer“ ging als „Dr. Eisenbart“ in die Bütt.
Die Moderation lag viele Jahre in den Händen von Franz Wülfing, dem Präsidenten des Schützenvereins. Sein Nachfolger in diesem Amt, Georg Olbing, löste ihn später ab. 25 Jahre führte dann Günter Holdschlag als Sitzungspräsident Regie. „Was andere können, das können wir auch“, so Hedwig Hölling. Sie organisierte 1985 die erste Tanzgruppe.

Vorstand und Tanzmariechen aus dem Jahre 2006

Der „Ableger“ des Schützenvereins tendierte immer mehr zum reinen Karneval, nabelte sich vom Schützenverein ab und nannte sich dann „Homeraner Karnevals-Verein (HKV). Die Programme wurden professioneller, musikalische Einlagen wechselten mit Büttenreden, Gesang und Gastbeiträgen.
Viele Jahre waren die Stadtgarde Bocholt, die „Schlabberlätzchen“ aus Rhede und andere Promis beim HKV zu Gast. Auch die Freundschaft mit der „Muttergemeinde“ wurde immer mehr vertieft: beide Raesfelder Karnevalsvereine, RRZ und RCV, sind seit Jahren mit Abordnungen und Prinzenpaar bei der Karnevalssitzung in Homer präsent.
„Wo die Nachbarn noch Freunde sind, da ist Homer, das herrliche Homer“. Nach dieser Maxime wird seit Jahren gefeiert. Im Jubiläumsjahr 1977, wurde Walter Schulten nach 30jähriger Vereinsarbeit an vorderster Front aus dem Festkomitee, dem damals auch Karl Huge, Heinrich Grömping, Bernhard Steffens und Hedwig Hölling angehörten, verabschiedet.
Sitzungspräsident Günter Holdschlag und sein Nachfolger Bernhard Steffens jun. waren und sind immer stolz darauf, dass der HKV seit Jahren zwei Tanzgruppen präsentieren kann. Die Damenriege von „Rot-Weiß Homer“ wird von den „Minis“ auf der Bühne verstärkt. Viola Ebbert bildet seit Jahren die Eigengewächse aus.
Marita Grömping und Monika Huge ließen 1994 die Nähmaschinen flitzen und sorgten für das passende Outfit der Tänzerinnen. Ein Loblied sangen die Karnevalisten viele Jahre auf Anton Hambrock, der für die närrische Sitzung seinen Saal zur Verfügung stellte. Doch das ist schon wieder Schnee von gestern.
„Homerland ist wieder außer Rand und Band“ hieß das Motto dann einige Jahre in „Hecheltjens Hof“. Jetzt feiert der HKV immer ganz groß in „Nießings Festscheune“ in Havelich. Und das mit Erfolg. Ob die „Backstreet Boys“ aus Raesfeld oder Wolfgang Petri alias Norbert Hölling als „Eigengewächs“, diese und viele andere Highlights waren Stimmungsknaller.
Der Homeraner Karnevals-Verein ist auch jetzt schon wieder für die närrische Session gerüstet. Die Tanzmariechen üben schon seit Monaten für den großen Auftritt. Sitzungspräsident Bernhard Steffens jun. unterstreicht immer wieder: „Wir sind ein kleiner Verein und unsere finanziellen Möglichkeiten sind begrenzt“. Die Festkomiteemitglieder Karl Huge, Hedwig Hölling, Viola Ebbert, Heinrich Grömping, Matthias Dickmann, Josef Hüging und Bernhard Steffens sen. sind immer wieder stolz, wenn der kleine HKV ganz groß rauskommt. Darüber freut sich auch immer das amtierende Homeraner Königspaar, das jedes Jahr bei der Prunksitzung unter den Ehrengästen weilt.